Termine Leitwolf Gruppentraining 2016
12.-16.05.16
23.-26.06.16
21.-24.07.16
25.-28.08.16
08.-11.09.16
06.-09.10.16
Weitere Informationen hier !
Weihnachten naht, und die Suche nach den passenden Geschenken für die Lieben beginnt.
Besonders Kindern werden zu Weihnachten viele Wünsche erfüllt, und nicht selten handelt es sich dabei um ein Haustier. shelta, das Online-Tierheim der Tierschutzorganisation TASSO e.V., appelliert: Vierbeiner
sind keine Geschenke.
Viele Eltern möchten ihren Kindern zu Weihnachten ihre größten Wünsche erfüllen,
wobei ein eigenes Haustier ganz oben auf dem Wunschzettel steht. Zu oft geben Eltern diesem Wunsch in der Weihnachtszeit nach, ohne sich ausführlich mit den Bedürfnissen des Tieres beschäftigt zu
haben. Denn das Leben mit Haustier besteht nicht nur aus Kuscheln und Streicheln. Kehrt nach den Feiertagen der Alltag ein, wird manchem frischgebackenem Tierhalter schnell klar, dass das einst
ersehnte Haustier auch eventuell als lästig empfundene Arbeit mit sich bringt: Der Hund muss mehrmals täglich Gassi gehen, auch bei schlechtem Wetter. Die Katzentoilette oder das Kleintiergehege
müssen sauber gehalten werden.
Vielen Kindern ist nicht bewusst, dass Tierhaltung mit Verantwortung und Arbeit
verbunden ist. Vielen Eltern ist nicht klar, dass die Hauptverantwortung für den neuen Mitbewohner bei ihnen liegt. Sind sie nicht bereit, die Verpflichtung zu übernehmen, landet das Tier schon
kurz nach Weihnachten im Tierheim.„Tierheime erleben jedes Jahr nach der Weihnachtszeit einen großen Andrang von
Tieren, die abgegeben werden“, erklärt Heike Engelhart, Leiterin von shelta, dem Online-Tierheim von TASSO. „Die meisten Tiere verbindet dasselbe Schicksal: Noch wenige Wochen zuvor haben sie
unter dem Weihnachtsbaum gesessen und die Freude der Familien miterlebt.“
Die Entscheidung für ein Haustier sollte gut überlegt sein und von allen
Familienmitgliedern gemeinsam getroffen werden. Kann man einem Tier nicht gerecht werden, sollte man von der Anschaffung absehen. Ist man sich unsicher, kann zum Beispiel ein Ratgeberbuch über
Haltung und Pflege des gewünschten Tieres eine Entscheidungshilfe sein.
„Unsere Bitte: Fällt die Entscheidung für ein neues tierisches Familienmitglied,
sollten Tierfreunde erst im Tierheim oder bei einer der vielen Tierschutzorganisationen suchen. Auf www.shelta.net warten um die 8.000 Hunde und Katzen aus Tierheimen und Tierschutzorganisationen auf ein neues Zuhause. Allerdings
muss man beachten, dass die meisten Tierschutzeinrichtungen in der Vorweihnachtszeit grundsätzlich keine Tiere vermitteln, damit diese nicht als unüberlegtes Geschenk unterm Weihnachtsbaum
landen“, gibt Heike Engelhart zu bedenken.
Quelle:Quelle: TASSO e.V.
- Frankfurter Straße 20 • 65795 Hattersheim
Am 05.12.15 und 19.12.15 finden die Übungsstunden der Ortsgruppe Koblenz in Oberbieber statt.
Die Weihnachtsfeier findet am 12.12.15 statt.
Der Winter hält Einzug, und sobald die ersten Flocken fallen, sind
ausgiebige Spaziergänge mit dem Hund in der weißen Pracht ein Vergnügen, auf das sich Hunde und ihre Halter gleichermaßen freuen. Die Pfoten verlangen bei den Vierbeinern aber nun mehr
Pflege.
Insbesondere bei längeren Ausflügen im Schnee bilden sich im Fell und zwischen den Pfoten kleine Eisklumpen, die dem Hund das Laufen erschweren und Schmerzen verursachen können. Von Zeit zu Zeit müssen die Bröckchen vorsichtig entfernt werden.
Äußerst unangenehm aber gerade in der Stadt kaum zu vermeiden sind für alle Hunde Streusalz und Splitt. „Gegen Streusalz hilft das kurze Baden der Pfoten in handwarmem Wasser“, weiß Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO. „Anschließend die Pfoten und gegebenenfalls den ganzen Hund mit einem angewärmten Handtuch abrubbeln.“ TASSO-Tipp: Als Schutz der Pfoten vor Salz bieten sich fetthaltige Cremes wie Hirschtalg oder Melkfett an. Vor allem nach Spaziergängen bei matschigem Wetter sollten Hundehalter prüfen, ob sich keine kleinen, harten Laub- oder Splittstückchen oder sonstiger Schmutz in den Ballen festgesetzt haben.
Die meisten Hunde lieben Schnee, und Kälte macht ihnen nichts aus. „Bei kurzhaarigen, tropischen oder subtropischen Rassen ist jedoch eine gewisse Vorsicht geboten“, warnt McCreight. „Denn diese Hunde – beispielsweise der afrikanische
Rhodesian Ridgeback oder der mexikanische Chihuahua – besitzen weniger Unterwolle und ein dünneres Unterhautfettgewebe. Sie frieren leicht.“TASSO-Tipp: Abhilfe kann ein möglichst wasserabweisendes „Mäntelchen“ schaffen. Auf keinen Fall sollten diese kälteempfindlichen Hunde bei
Minusgraden draußen angebunden werden. Im schlimmsten Fall kann dies zu einer Lungenentzündung führen.
Quelle:Quelle: TASSO e.V. - Frankfurter Straße 20 • 65795 Hattersheim
Aus familiären Gründen sucht Tassilo, ein drei jähriger Rüde ein neues liebevolles zu Hause. Schweren Herzens muss die Familie den mit Kindern aufgewachsenen Rüden abgeben.
Tassilo ist unkastriert, gechipt und geimpft.
Er ist von Welpe an in der Familie, hat Grunderziehung und ist an kleine Kinder gewöhnt.
Tassilo ist gesund, verspielt und ein Energiebündel. Die neue Familie sollte Zeit, Platz und möglichst auch einen Garten für ihn haben. Über einen Zweithund, insbesondere eine Hündin freut sich Tassilo ganz besonders.
Die Familie sucht ein liebevolles neues Zuhause für Tassilo. Tassilo wird nur an geeignete Menschen vermittelt ! Das neue Zuhause wird vom jetzigen Halter vor Abgabe besichtigt und Tassilo wird nur mit einem Tierschutz Vermittlungsvertrag übergeben.
Bei Interesse melden Sie sich bitte direkt bei: Vito Cicalese Tel. 02622-9755412 oder 01573-6390390.
Zur Rasse: Der Cane Corso Italiano ist eine von der FCI (Nr. 343, Gr. 2, Sek. 2.1) anerkannte italienische Hunderasse.
In Italien arbeiten diese Hunde oft im Rudel und werden als Familien-, Schutz-, Herdentreiber- oder Hütehunde gehalten und sind außerhalb Italiens relativ selten anzutreffen. Sie gelten als gelehrig, arbeitsfreudig, ruhig, freundlich, kinderlieb, treu, anschmiegsam, verspielt und sportlich und verhalten sich Fremden gegenüber eher uninteressiert, und gleichgültig solange ihre Familien oder deren Besitz nicht bedroht werden.
Der Cane Corso Italiano hat eine hohe Reizschwelle. Sein ihm angeborener Schutztrieb macht ihn Fremden gegenüber mißtrauisch. Der selbstsichere Hund wird aber niemals grundlos aggressiv.
Bei autofahrenden Hundehaltern läuft es oft so: Autotür auf, Hund rein, Autotür zu, los geht’s. Und dann an den etwas weiter entfernten See, zu den Eltern aufs Land oder auch gleich in den Urlaub. Den Hund sichern? Ach, wird schon nichts passieren.
Herrchen und Frauchen sollten sich vor der Fahrt ausgiebig über Sicherheitsmaßnahmen und Verhaltensregeln informieren. Damit können sie viele gefährliche Situationen bei der Autofahrt mit dem Hund von vornherein ausschließen.
Welche Sicherungssysteme gibt es? Was gibt es bei der Reise ins Ausland zu beachten? MOTOR-TALK hat die wichtigsten Punkte für Euch zusammengestellt.
Quelle: Motor Talk Gmbh, Berlin, www.motor-talk.de
Am 07.11.15 und 21.11.15 finden die Übungsstunden der Ortsgruppe Koblenz in Oberbieber statt.
Seit Mitte des Jahres findet unser Training auf einem weiteren Trainingsplatz statt.
Der Platz in 53547 Reidenbruch liegt ebenfalls im Naturpark Rhein-Westerwald und ist erreichbar über die L 254.
Am 10.10.15 und 24.10.15 finden die Übungsstunden der Ortsgruppe Koblenz in Oberbieber statt.
Der Termin für das Leitwolf Gruppentraining im Oktober steht fest: 22.10.-25.10.2015
Anmeldeschluss ist der 09.10.2015.
Ablauf der Trainingstage
Donnerstag
10.00 – 11:30 Uhr Vortrag "Die Grundlagen der sprachfreien Kommunikation und das Leitwolf Training", anschließend gemeinsames Mittagessen
14.30 – 16.00 Uhr 1. Trainingseinheit
Freitag
09.30 – 13:00 Uhr 2. Trainingseinheit
Samstag
09:00 – 12:30 Uhr 3. Trainingseinheit
Sonntag
09:30 – 13.00 Uhr 4. Trainingseinheit
Veranstaltungsort
Der Vortrag Donnerstags findet im Hotel Strand Café in 53547 Roßbach/Wied statt. Das praktische Training findet auf den Trainingsgeländen in 53547 Roßbach/Lache und 53547 Reidenbruch statt.
Nach dem Vortrag findet ein gemeinsames Mittagessen im Hotel Strand Café statt. Die Kosten sind in der Teilnahmegebühr enthalten.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Ganz egal, ob Sie den Kauf von Hundefutter ein Mal im Monat, ein Mal in der Woche oder spontan erledigen: Am kommenden Samstag, den 10. Oktober, sollten Sie Ihre Vorräte dennoch auffüllen und so
die Tierschutzarbeit von TASSO e.V. unterstützen.
Anlässlich des Welthundetages hat der Futtermittelhersteller Happy Dog eine tolle Aktion ins Leben gerufen. Für jede Packung Happy Dog-Trockenfutter, die Sie am 10. Oktober kaufen, spendet Happy
Dog die gleiche Menge Hundefutter an TASSO und unterstützt so unsere Tierschutzarbeit.
TASSO füllt leere Näpfe
TASSO weiß, dass auch in Deutschland viele Tiere ihr Leben in Not fristen. Oft sind sogar die grundlegenden Dinge knapp, wie beispielsweise Nahrung. Wir leisten Hilfe, wo sie gebraucht wird und
werden das durch Ihre Einkäufe gespendete Trockenfutter für notleidende Tiere einsetzen.
Und so geht´s
Erzählen Sie auch Ihren Freunden und Bekannten von dieser Aktion. Viel Spaß beim Einkauf und vielen Dank für Ihre damit verbundene Unterstützung!
Quelle: TASSO e.V.
- Frankfurter Straße 20 • 65795 Hattersheim
Seit Ende August biete ich den Mitgliedern des Deutsche Doggen Club Ortsgruppe Koblenz jeweils Samstags, ab 15.00 Uhr in den Übungsstunden des Vereins Gruppentraining an.
Termine für 2015 „Sozialisation und Kommunikation“ ab 15.00 Uhr
10.10. Übungsstunde in Oberbieber
24.10. Übungsstunde in Oberbieber
07.11 Übungsstunde in Oberbieber
21.11. Übungsstunde in Oberbieber
19.12 Übungsstunde in Oberbieber
Fragen bezüglich Mitgliedschaft, Haltung, Rasse, Zucht und Ausstellungen beantwortet Ihnen der Verein gerne unter www.og-koblenz.de.
Die Ortsgruppen des DDC 1888 e.V. sind die Basisorganisationen, in denen sich regional Interessierte und Liebhaber der Deutschen Dogge zusammen finden. Hierbei haben sich Gleichgesinnte in der Region Mittelrhein Eifel, Westerwald, Hunsrück, Taunus gefunden, um gemeinschaftlich ihr Hobby, oder sogar Leidenschaft zu genießen.
Ich freue mich den Doggen Club bei seinen Aktivitäten zu unterstützen und auf die weiteren Trainingsstunden mit Euch !
Sulzbach/Ts., 30. September 2015 – Zehntausende Hunde und Katzen werden jedes Jahr von Jägern erschossen oder in Fallen gefangen und getötet. Genaue Statistiken existieren nicht, da lediglich in fünf Bundesländern die Zahlen erfasst werden. Zum Welttierschutztag am 4. Oktober 2015 fordert die Tierschutzorganisation TASSO e.V. ein bundesweites Abschussverbot von Haustieren durch Jäger. Hunde und Katzen sind zwar keine jagdbaren Tiere im Sinne des Jagdrechtes, dürfen aber im Rahmen des sogenannten Jagdschutzes getötet werden.
„Die derzeit gültigen Regelungen zum Haustierabschuss sind unverhältnismäßig, willkürlich und gehen weit über das hinaus, was zum Schutz von Wildtieren erforderlich ist“, sagt Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO. „So ist es erlaubt, Hunde, die in einem Jagdbezirk ohne ihren Halter oder außerhalb seines Einwirkungsbereichs wildernd angetroffen werden, zu erschießen. Katzen dürfen, je nach Bundesland und Jahreszeit im Abstand von 200 bis 500 Meter zur letzten Ansiedlung getötet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie Wildtiere gefährden oder nicht.“
Vor dem Hintergrund der aktuell anstehenden Jagdrechtsnovellierungen weisen die Tierschützer darauf hin, dass weitaus mildere Maßnahmen als die Tötung wildernder Hunde und freilaufender Katzen angewendet werden können. Bereits jetzt kann mit geltendem Ordnungs- und Polizeirecht gegen wildernde Hunde und deren Halter vorgegangen werden. Darüber hinaus ist die Haltung von Hunden, die andere Tiere hetzen oder reißen, gemäß der Hundeverordnungen und -gesetze der Länder an zahlreiche Auflagen wie Wesenstest, Sachkundenachweis oder polizeiliches Führungszeugnis gebunden. „In diesem Zusammenhang bekräftigen wir unsere Forderung nach einer Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde sowie nach einer Einführung eines Sachkundenachweises für Hundehalter“, betont Mike Ruckelshaus.
Ebenfalls lehnen die Tierschützer das Töten freilaufender Katzen ab und verweisen auf die Einführung einer Kastrationspflicht als nachhaltigen Lösungsansatz. „Der Gesetzgeber hat hier mit der Einfügung des § 13b in das Tierschutzgesetz den Kommunen die rechtliche Grundlage geschaffen, Verordnungen zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Hauskatzen mit Freigang zu erlassen, um so die unkontrollierte Fortpflanzung von Katzen einzudämmen. Mit dieser Maßnahme wird mittelfristig die Population der Streunerkatzen drastisch gesenkt werden“, erläutert Mike Ruckelshaus.
„In der Beziehung zwischen Mensch und Haustier hat sich in den vergangenen Jahren ein gesellschaftlicher Wandel vollzogen, der sich endlich auch in der Jagdgesetzgebung niederschlagen muss. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Menschen ihre Hunde und Katzen als vollwertige Familienmitglieder empfinden. Der Abschuss eines geliebten Haustieres bedeutet auch immer unendliches Leid für die Besitzer und ihre Familien“, erklärt Mike Ruckelshaus abschließend.
Quelle/Foto: TASSO e.V. - Frankfurter Straße 20 • 65795 Hattersheim
Sulzbach/Ts., 25. September 2015 – Die Arbeitsgemeinschaft „Welpenhandel“ hat gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth, in Bonn Lösungsmöglichkeiten im Kampf gegen den boomenden Handel mit Welpen diskutiert.
Foto: v. l. : Sarah Ross (VIER PFOTEN), Dr. Cristeta Brause (TASSO), Udo Kopernik (VDH), Dr. Maria Flachsbarth (parlamentarische Staatssekretärin im BMEL), Mike Ruckelshaus (TASSO), Jörg Bartscherer (VDH), Petra Zipp (TASSO) und Verena Mißler (DTschB)
Die AG „Welpenhandel“ fordert von der Bundesregierung eine Initiative zur EU-weiten Chip- und Registrierungspflicht für alle Hunde, rechtsverbindliche Mindeststandards für die Zucht und Haltung
von Hunden sowie einen Sachkundenachweis für Tierhalter. Darüber hinaus wollen die Mitglieder des Aktionsbündnisses und das BMEL Tierfreunde verstärkt über die Hintergründe des Welpenhandels und
dem damit verbundenen Leid für die Tiere aufklären.
Dr. Maria Flachsbarth: „Das Thema Welpenhandel ist dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ein wichtiges Anliegen. Wir wollen, dass illegale Praktiken aufhören und Hunde tierschutz-gerecht aufgezogen, transportiert und gehalten werden.“
Der mafiaähnliche Welpenhandel hat nur ein Ziel: Die Gewinnmaximierung. Dieser Handel hat sich in den letzten Jahren in Europa zu einem sehr lukrativen Geschäft entwickelt. Die „Vermehrung“ der Hunde ist denkbar einfach, die Nachfrage unwissender Tierhalter scheinbar grenzenlos und die Gewinnspannen der Händler riesig. Die Hündinnen werden als Gebärmaschinen missbraucht, die Welpen leiden massiv, weil sie zumeist zu früh von der Mutter getrennt werden. Die Folge können massive Verhaltensprobleme der Tiere sein, die, wenn überhaupt, nur mit aufwendiger Therapie in den Griff zu bekommen sind. Oft werden diese Tiere im Tierheim abgegeben.
Die Initiative richtet sich daher auch an potentielle Hundefreunde: „Kaufen Sie keine Welpen oder Hunde aus dem Kofferraum, auf der Straße oder übers Internet. Damit unterstützen Sie die Welpenmafia und tragen dazu bei, dass der skrupellose Handel weitergeht.“
Die Arbeitsgemeinschaft „Welpenhandel“ ist eine gemeinsame Initiative von TASSO e.V., VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz, dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), dem Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), dem Deutschen Tierschutzbund, der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie sowie der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz.
Mehr unter: www.wuehltischwelpen.de
Quelle/Foto: TASSO e.V. - Frankfurter Straße 20 • 65795 Hattersheim
Bitte beachten Sie die Anmeldefristen für die Leitwolf Gruppen Trainings, jeweils zwei Wochen vorher.
Nächste Gruppen Trainings am 27.08.-30.08.2015 (Anmeldeschluss 13.08.15) und 17.09.-20.09.2015 (Anmeldeschluss 03.09.2015).
Die Termine im Oktober folgen noch.
Wenn Sie außerhalb der angegebenen Termine mit einer Gruppe zum Leitwolf Training kommen möchten, ist dies ebenfalls möglich.
Wahlweise ist natürlich jederzeit das Einzelcoaching Leitwolf Training buchbar.
Erding / Hamburg, 23. Juli 2015 – In Erding standen gestern Nachmittag zwei Welpenhändler und zwei dazugehörige Kuriere aus Ungarn vor Gericht. Alle wurden wegen gewerbsmäßigem Bandenbetrug in sieben Fällen zu jeweils zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Die Angeklagten waren voll geständig, dies wirkte sich strafmildernd aus.
Die Stiftung VIER PFOTEN begrüßt das Urteil als deutliches Signal gegen den illegalen Welpenhandel. Seit 2011 hatte die Welpenhändler-Bande über die Internetportale „eBay Kleinanzeigen“ und „deine-tierwelt“ wöchentlich fünf bis sieben Rassewelpen unter falschen Angaben verkauft. Ort der Übergabe waren Wohnungen und Parkplätze. Mehrere Welpen starben später aufgrund fehlender Impfungen und Hygiene. Die Tiere waren viel zu jung, um von ihrer Mutter getrennt und über weite Strecken transportiert zu werden. Die Impfpässe waren gefälscht.
Birgitt Thiesmann (52), Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN:
„Dieses Urteil ist wichtig, um ein Zeichen zu setzen. Illegaler Welpenhandel ist kein Kavaliersdelikt. Die Haftstrafe ist ein erfreuliches Ergebnis für den Tierschutz – auch wenn sie nur zur
Bewährung ausgesetzt wurde.“
Besonders in Osteuropa werden tausende Welpen unter schlimmsten Bedingungen produziert. Hundebabys werden viel zu früh von ihren Müttern getrennt und meist schon krank, verwurmt und mit gefälschten Impfpässen quer durch Europa transportiert. Ihre neuen Besitzer sind meist mit hohen Tierarztkosten und nicht selten sogar mit dem frühen Tod der Welpen konfrontiert. VIER PFOTEN engagiert sich mit einer internationalen Kampagne gegen den illegalen Welpenhandel und fordert eine europaweite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Hunde.
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Zum Animations-Film "Wühltischwelpen": http://www.vier-pfoten.de/themen/heimtiere/aktuell/wuehltischwelpen/
Quelle: Vier Pfoten Stiftung für Tierschutz - www.vier-pfoten.de
Ein gut besuchtes Tierschutzfest des Tierschutzvereins Arche Noah e.V. fand am 12.07.2015 in Bonefeld statt.
Mein besonderer Dank gilt Franziska, die mit Ihrer Hündin Dasha nach meinem Kurzvortrag, den Besuchern das Ergebnis unseres Leitwolf Trainings unter Beweis stellte.
Fotos vom Vortrag und der Vorführung finden Sie auch unter http://www.arche-noah-online.de/tsf2015bilder/ Bilder 106-119.
Quelle: http://www.arche-noah-online.de/
Leider immer wieder aus aktuellem Anlass nötig:
Aufklärung zum Thema Welpenhandel !
Das ZDF zeigt am 21.07.2015 um 22.15 Uhr in der Reihe 37 Grad eine Sendung zum Thema Illegaler Welpenhandel.
"Biete süße Hundewelpen" und ein rührendes Foto. Solche Anzeigen finden sich zu Hunderten im
Internet. Oft kaufen junge Familien die Tiere, weil die im Netz erstaunlich billig sind.
Der Autor Manfred Karremann ist dem Handel mit Welpen aus dem In- und Ausland nachgegangen.
In seinem Film berichtet er von den trickreichen Machenschaften auf Kosten von Mensch und Tier.
Ein Thema, das längst auch die Bundestierärztekammer beschäftigt. Ihr Präsident rät dringend
von solchen Käufen ab. "Der illegale Welpenhandel ist für uns ein Dauerthema", so der Vorsitzende Prof. Dr. Theodor Mantel, "Hauptproblem ist sicher der Tierschutz, dicht gefolgt von Krankheiten,
die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können".
Film von Manfred Karremann
Quelle: http://www.zdf.de
In diesem Jahr mussten wir lange auf ihn warten, doch nun lässt sich der Sommer endlich blicken. Picknicken, baden, sonnen: Was für uns Menschen ein Vergnügen ist, kann für Hunde tödlich enden, wenn ihre Halter die Gefahren der Sonneneinstrahlung auf Fahrzeuge unterschätzen.
In den letzten Wochen gab es bereits zahlreiche Meldungen, die von
qualvoll verstorbenen Hunden in überhitzten Autos berichten. Das Problem: Viele Menschen wissen nicht, dass das Auto bereits bei mittleren Temperaturen schnell zur Hitze-Falle wird oder gehen zu
sorglos mit diesem Thema um. „Ein Hund gehört ab 20 Grad Celsius nicht in ein verschlossenes
Fahrzeug“, warnt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO
e.V. „Leider glauben viele Leute immer noch, dass ein wenige Zentimeter
geöffnetes Fenster oder ein Parkplatz im Schatten ausreichend sind, um dem Hund genügend Abkühlung zu verschaffen.“
Ein Trugschluss, denn das Autoinnere kann sich bei steigenden
Temperaturen schnell auf über 50 Grad Celsius aufheizen. Wenige Minuten reichen dann schon aus, um einen Hund in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Im Gegensatz zu uns Menschen
schwitzen Hunde nicht, sondern regulieren ihren Wärmehaushalt durch das Aufnehmen von Flüssigkeit. Wenn ein Tier diese Möglichkeit nicht hat, steigt die Körpertemperatur an und es kommt zu einem
Hitzschlag, weil lebenswichtige Organe nicht mehr ausreichend durchblutet werden.
Erste Anzeichen eines Hitzschlages sind Unruhe, eine weit
herausgestreckte Zunge, Taumeln und Erschöpfung. Im fortgeschrittenen Stadium kann er zu einem Schockzustand, Bewusstlosigkeit und nicht selten sogar zum Tod führen. Ein Tier, das Symptome eines
Hitzschlages zeigt, muss daher so schnell wie möglich von einem Tierarzt behandelt werden.
Wie im Notfall schnell und richtig zu reagieren ist, erklärt die
für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach:
„Die wichtigste Maßnahme ist, das Tier zunächst in den Schatten zu
bringen und vorsichtig mit nasskalten Tüchern für mindestens 30 Minuten abzukühlen. Beginnen Sie an den Pfoten über die Beine, das Hinterteil, über den Rücken bis zum Nacken, oder kühlen Sie mit
feuchten Umschlägen. Das Wichtigste ist hierbei eine langsame Abkühlung. Keinesfalls darf das Tier mit eiskaltem Wasser übergossen werden. Danach muss zeitnah der Transport in einem gekühlten
Auto zum Tierarzt erfolgen. Eine weitere Hitzebelastung sollte unbedingt vermieden werden. In der Tierarztpraxis sollte man sich sicherheitshalber anmelden, damit auch ein Tierarzt vor Ort und
einsatzbereit ist, um das Tier entsprechend notfallmäßig behandeln zu können. Die Behandlung beim Arzt besteht aus Infusionen, Medikamenten und eventuell auch Sauerstoffzufuhr.“
Um noch mehr Vierbeiner vor einem grausamen Tod im Auto zu
schützen, hat TASSO vor einigen Jahren die Kampagne „Hund im Backofen“ ins Leben gerufen. Tierfreunde können uns aktiv unterstützen, indem sie unser kostenloses Aufklärungsmaterial anfordern und
dieses an andere Hundefreunde verteilen. Somit können noch mehr Menschen die Gefahren erkennen und entsprechend handeln.
Weitere Informationen zur Aktion „Hund im Backofen“ sowie das
Bestellformular finden Sie hier: www.tasso.net/hund-im-backofen
Quelle: TASSO e.V. - Frankfurter Straße 20 • 65795 Hattersheim
Sulzbach/Ts., Hamburg, Juli 2015 – Auch wenn Dänemark ab dem 1. Juli 2014 Änderungen am landeseigenen Hundegesetz vorgenommen hat, warnen die Tierschutzorganisationen TASSO e.V. und VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz weiterhin vor Reisen mit Hund nach Dänemark.
Nach wie vor gilt seit dem 1. Juli 2010 in Dänemark ein Verbot von Zucht, Haltung und Einfuhr für folgende 13 als gefährlich gelistete Hunderassen: Pitbull Terrier, Tosa Inu, Amerikanischer Staffordshire Terrier, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Amerikanische Bulldogge, Boerboel, Kangal, Zentralasiatischer Ovtcharka, Kaukasischer Ovtcharka, Südrussischer Ovtcharka, Tornjak und Sarplaninac
Bei Hunden dieser Rassen oder auch solchen, deren Erscheinungsbild nur einer dieser Rassen ähnelt und nicht mittels Herkunftsnachweisen als nicht einer der verbotenen Rassen zugehörig identifiziert werden können, muss immer noch mit einer polizeilichen Beschlagnahmung und gegebenenfalls auch Tötung gerechnet werden.
Dies kann insbesondere Mischlingshunde betreffen. Das gleiche gilt auch für jegliche Hunde, die auf dänischem Territorium in einen Beißvorfall verwickelt sind. Hier entscheiden seit vergangenem Jahr „dog experts“ (Hundesachverständige) über die Tötung des Hundes, zuvor war dies Aufgabe der Polizei. Offiziellen Angaben des dänischen Landwirtschaftsministeriums zufolge wurden bisher 600 Hunde aufgrund des dänischen Hundegesetzes getötet, die dänische Organisation fairdog schätzt diese Zahl weitaus höher ein. Die Tierschutzorganisationen TASSO e.V. und VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz haben bereits in der Vergangenheit deutliche Kritik an der dänischen Hundegesetzgebung, insbesondere an der rassebezogenen Gefährlichkeitseinstufung von Hunden geäußert.
„Das Gefährlichkeitspotential eines Hundes ist von vielen rasseunabhängigen Faktoren wie unter anderem menschlichem Fehlverhalten abhängig“, weiß Birgitt Thiesmann von VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz. „Kein Hund ist von Geburt an bissig oder gefährlich.“
Für Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO, heißt dies klar: „Hunde pauschal aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit als gefährlich einzustufen ist wissenschaftlich unhaltbar. Rasselisten, ganz gleich ob in Dänemark oder Deutschland, gaukeln lediglich eine Scheinsicherheit vor, leisten aber keinen effektiven Beitrag zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden.“
Dass seit der Änderung des dänischen Hundegesetzes im letzten Jahr Grundbesitzer auf ihrem Grundstück keine streunenden Hunde mehr abschießen dürfen, bewerten die beiden Tierschutzorganisationen jedoch als einen Erfolg ihrer jahrelangen Proteste gegen das antiquierte dänische Feld- und Weggesetz von 1872.
Quelle: TASSO e.V. - Frankfurter Straße 20 • 65795 Hattersheim
Ich freue mich Sie am 12.07.2015 an meinem Infostand über meine Arbeit und Tasso e.V. zu informieren.
Um 14.00 Uhr werde ich Ihnen einen Einblick in das Thema "Sprachfrei statt sprachlos" bieten.
Weitere Informationen zur Tierschutzarbeit des Arche Noah e.V. finden Sie im Internet unter
Sulzbach/Ts., 18. Juni 2015 – Mit den Stimmen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, SSW und FDP hat der Landtag in Schleswig-Holstein ein neues Gefahrhundegesetz beschlossen. Das Gesetz sieht im Kern die Abschaffung der Rasseliste vor und tritt zum 1. Januar 2016 in Kraft.
„Wir begrüßen ausdrücklich, dass nach Niedersachsen jetzt auch Schleswig-Holstein die umstrittene Rasseliste abschafft. Rasselisten haben in der Vergangenheit keinen effektiven Beitrag zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden geleistet“, sagt Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland von TASSO e.V. „Die Einstufung eines Hundes als gefährlich aufgrund seiner Rassezugehörigkeit ist wissenschaftlich unhaltbar und unseriös.“
Das neue schleswig-holsteinische Hundegesetz nimmt die Tierschutzorganisation TASSO zum Anlass, um erneut eine bundesweit einheitliche Hundegesetzgebung ohne Rasselisten zu fordern. „Uns ist bewusst, dass die Hundegesetze und -verordnungen in den Bereich der Gefahrenabwehr fallen und somit Kompetenz der Länder ist. Dennoch ist der derzeitige Flickenteppich aus den unterschiedlichsten Regelwerken weder für den Bürger noch für Hundehalter nachvollziehbar und zielführend“, erklärt Mike Ruckelshaus. „Die Abschaffung der Rasselisten würde zudem eine enorme Entlastung für die überfüllten Tierheime in Deutschland darstellen, da dann Hunde der gelisteten Rassen, die in der Vergangenheit nahezu nicht vermittelbar und oft jahrelang im Tierheim untergebracht waren, wieder die Chance auf ein neues Zuhause hätten. Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben bewiesen, dass es auch anders geht. Nun müssen die anderen Bundesländer folgen.“
Quelle: TASSO e.V. - Frankfurter Straße 20 • 65795 Hattersheim
Tag des Hundes 2015: Anlässlich dieses Aktionstages am 7. Juni weist TASSO e.V. auf
Alltagsgefahren hin, die jeder Hundehalter im Blick haben sollte
Rund 5 Millionen Hunde leben in deutschen Haushalten. Seit 2010 gebührt ihnen deshalb ein eigener Tag, der vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) ins Leben gerufen wurde. Unter dem Motto
„Unser Tag des Hundes“ finden am kommenden Wochenende deutschlandweit Aktivitäten statt, die die besondere Bedeutung dieses treuen Begleiters in unserer Gesellschaft hervorheben sollen. Die
Tierschutzorganisation TASSO e.V. nimmt diesen Tag zum Anlass, um auf Gefahren hinzuweisen, die Hunden im ganz alltäglichen Leben begegnen können.
Treppe benutzen oder kleine Vierbeiner auf den Arm nehmen
Immer wieder sieht man Hundehalter, die ihre Vierbeine auf die Rolltreppe mitnehmen. „Eine für den Hund sehr gefährliche Angelegenheit“, warnt Philip McCreight, Leiter von TASSO.
Das Tier kann sich am Ende der Treppe mit seinen Krallen oder Haaren in dem kamm-ähnlichen stählernen Aufsatz verfangen. Die Folgen sind ernsthafte Verletzungen, die bis hin zur Amputation führen
können.„Wenn man unbedingt die Rolltreppe nutzen möchte, gehören kleine Hunde auf den Arm“, so der Tierschützer weiter. „Hunde, die zu groß und zu schwer sind, um sie
hochzuheben, haben auf der Rolltreppe nichts zu suchen. Lieber die Treppe benutzen oder einen Umweg laufen.“
Nach der Norm DIN EN 115 müssen in der Nähe der Zugänge zu Rolltreppen Gebots- beziehungsweise Verbotszeichen angebracht sein, die kenntlich machen, dass Hunde getragen werden müssen. Im
schnellen Vorbeigehen werden diese Schilder aber oft übersehen.
Vorsicht bei sich selbst schließenden Türen
Auch bei Aufzugfahrten ist Aufmerksamkeit geboten. Hundehalter sollten unbedingt darauf achten, dass die Leine nicht versehentlich in der Fahrstuhltür eingeklemmt wird. Dies kann nämlich dazu
führen, dass der Hund nach oben gezogen und dabei stranguliert wird, sobald der Lift sich in Bewegung setzt.
Sich selbst schließende Türen stellen grundsätzlich eine Gefahr für Tiere dar. Häufig ist von Unfällen im öffentlichen Straßenverkehr zu lesen. Schnell ist die Leine oder eine Pfote in der sich
schließenden Bus- oder Bahntür eingeklemmt. Wenn der Hund sich noch draußen befindet, der Mensch mit der Leine aber bereits im Innern, ist es für das Tier meist schon zu spät. „Wenn es
möglich ist, seinen Hund in das Fahrzeug zu heben und somit gemeinsam einzusteigen, sollte man dies tun“, lautet der Alltags-Tipp von Philip McCreight. „Ist dies nicht machbar,
sollte der Hundehalter so lange in der Lichtschranke stehen bleiben, bis das Tier vollständig eingestiegen ist.“
Nicht vergessen: Auch schwere Feuerschutztüren, die von selbst zufallen, sind eine Gefahrenquelle. Da sie häufig in Bürogebäuden genutzt werden, sollten Tierhalter, die ihren Hund mit ins Büro
nehmen, immer darauf achten, dass ihr Tier nicht versehentlich eingeklemmt wird.
Aufgepasst beim Gassi gehen
Ein neuer Hausgenosse sollte gut und sicher angeleint werden. Nur ein Halsband mit Flexileine ist riskant und gefährlich. Fallengelassene Flexileinen veranlassen manchen Hund zu panischer Flucht
und haben schon Tieren das Leben gekostet. Fällt dagegen eine robuste Leine aus der Hand, kann man diese mit dem Fuß schnell halten und hat den Hund so wieder sicher im Griff. In einigen Ländern
werden Hunde von Hundefängern mit Schlingen gefangen und sind daher im Halsbereich sehr sensibel. Auch um diesen empfindlichen Bereich zu schonen, empfehlen wir als Ergänzung zum Halsband, das
die Kennmarke von TASSO tragen sollte, ein gut sitzendes Brustgeschirr und somit eine doppelte Sicherung. Für ängstliche und unsichere Hunde gibt es zudem spezielle ausbruchsichere
Sicherheitsgeschirre.
Beim Gassi gehen sollten Hundehalter zudem immer die Augen offen halten und aufmerksam sein. Scherben oder andere scharfe Gegenstände verletzen schnell die Ballen an den Hundepfoten.
Auch Giftköder sind ein leidiges Thema. Mal kurz nicht
hingeschaut und schon hat der Hund einen solchen verschlungen. Dann muss schnell gehandelt werden.
Unbedingt kennzeichnen und registrieren
Kein Vierbeiner ist vor dem Weglaufen geschützt. Ein plötzliches Geräusch, ein interessanter Geruch oder ein anderes Tier, und plötzlich ist der Hund verschwunden. „Deswegen ist es so
wichtig, sein Tier kennzeichnen und registrieren zu lassen“, gibt Philip McCreight zu bedenken. „Nur, wenn ein Tier registriert ist, hat es die größtmögliche Chance wieder zu seinem
Halter zurückzukommen.“ Die Registrierung bei TASSO dauert nur wenige Minuten, schützt das Tier aber sein Leben lang, und ist genau wie die Rückvermittlung mit keinerlei Kosten
verbunden.
Quelle: TASSO
e.V. - Frankfurter Straße 20 • 65795 Hattersheim
21.05.-2015 - Erschreckend, aber leider wahr: Auch in diesem Jahr häufen sich bereits wieder die Giftköderwarnungen und Berichte über vergiftete Hunde.
Giftköder sind mit Gift oder scharfkantigen Gegenständen versehene Wurststückchen oder Hundeleckerlis. Hundehasser legen sie an durch Hunde gut frequentierten Orten aus: in Parks und
Hundefreilaufflächen, hinter Büschen und Hecken sowie im hohen Gras.
Seien Sie aufmerksam
Besteht der Verdacht, dass Ihr Hund einen Giftköder aufgenommen hat, müssen Sie schnell handeln. Obwohl die unterschiedlichen Giftstoffe auf verschiedene Arten wirken, verursachen die meisten
Köder schon binnen kürzester Zeit erste Vergiftungsanzeichen. „Häufiges und oft erstes Symptom von Vergiftungen ist Erbrechen. Weitere Symptome einer Vergiftung können unter anderem ein
übermäßiges Hecheln sowie eine vermehrte Produktion von weißem Speichel, blasse Schleimhäute, veränderte Pupillen sowie eine allgemeine Teilnahmslosigkeit sein“, erklärt TASSO-Tierärztin
Frau Dr. Anette Fach.
Bei Rattengift können die ersten Symptome, wie beispielsweise Müdigkeit, Erbrechen, blutiger Durchfall oder auch eine herabgesetzte Körpertemperatur, auch erst nach einigen Tagen erscheinen.
Zudem treten zwei bis drei Tage nach der Aufnahme von Rattengift Blutungen auf Schleimhäuten und aus den Körperöffnungen auf. Der Hund verstirbt meist innerhalb von drei bis fünf Tagen an
Organversagen. Auch das Insektenbekämpfungsmittel Schneckenkorn wird zum Präparieren von Giftködern genutzt. Aufgrund seines süßlichen Geschmacks wird es von Hunden, aber auch von Katzen gern
gefressen. Darüber hinaus nutzen Hundehasser auch die tödliche Wirkung von überdosierten Sedativa für ihre Zwecke: Hat Ihr Hund einen mit Beruhigungsmitteln gespickten Köder geschluckt, kommen
die ersten Anzeichen binnen kürzester Zeit. Er beginnt zu torkeln oder verliert das Bewusstsein. Jedoch nicht nur Giftstoffe kommen zum Einsatz. Ebenso können Köder zum Beispiel mit Nägeln oder
Rasierklingen gespickt sein.
Bemerken Sie, dass Ihr Hund an etwas intensiv schnuppert oder bereits an etwas leckt, sollten sie sofort reagieren und das Verhalten unterbinden. Vorsicht ist immer geboten, denn viele Gifte
wirken bereits dann, wenn sie nur eingeatmet werden oder das Tier lediglich daran leckt.
Beugen Sie vor
Verlieren Sie Ihren Hund draußen nicht aus den Augen. Eine vertrauensvolle Bindung und ein guter Grundgehorsam bilden eine solide Basis, um den Hund im Zweifelsfall schnell abrufen zu können. Im
Idealfall können Sie durch gezieltes Training Ihrem Hund beibringen, nichts vom Boden aufzunehmen. Holen Sie sich Rat bei einem Hundetrainer. Hilfreich ist es auch, den Hund beim
Spaziergang ausreichend zu beschäftigen, damit er sich nicht selbst auf die Suche nach interessanten Dingen begibt. Von einer Fütterung des Tieres vor einem Spaziergang ist abzuraten, denn
übermäßige Bewegung nach einer Mahlzeit zählt zu den möglichen Risikofaktoren, die eine Magendrehung verursachen. Zudem wird auch ein satter Hund ein gefundenes Leckerli nicht verschmähen.
Haben Sie einen Giftköder gefunden, zeigen Sie den Fund unbedingt bei der Polizei an, denn nur mit Erstattung einer Anzeige kann diese gegen die Täter ermitteln.
Verhindern Sie Unmut
In Hundekot zu treten ist selbst für den größten Tierfreund nicht angenehm. Das rechtfertigt natürlich noch lange nicht, Hunde zu vergiften. Jedoch gibt es extremen Hundehassern Anlass für ihre
Giftköder-Anschläge. Wir von TASSO wünschen uns, aber auch allen Hundehaltern und allen, die kein Tier haben, einen rücksichtsvollen Umgang miteinander. Dazu gehört auch, dass Hundekot vom Halter
aufgesammelt und in Abfallbehälter entsorgt wird.
Quelle: TASSO e.V. - Frankfurter Straße 20 • 65795 Hattersheim
06.05.2015 - Auf einer Wiese bei 53577 Neustadt/Wied, Ortsteil Ehrenberg entdeckte am Donnerstag, ein Hundehalter bei einem Spaziergang ein Stück Leberwurst mit darin eingearbeiteten Stecknadeln
!
Zum Glück konnte der Hund von dem gefährlichen Happen zurück gehalten werden, so dass er unverletzt blieb.
Die Polizeiinspektion Straßenhaus warnt ausdrücklich vor solchen Hundefallen, auch wenn bislang keine ähnlichen Sachverhalte bekannt sind !
Achten Sie besonders darauf, dass Ihr Hund keinen Zugriff auf solche Köder hat und trainieren Sie mit Ihrem Hund, damit er nicht alles frisst, was irgendwo liegt. Denn dass ist der
beste Schutz !
Wenn Ihnen ein präparierter Köder auffällt, informieren Sie sofort die Polizei !
Hat Ihr Hund einen solchen Köder aufgenommen fahren Sie sofort zum nächstgelegenen Tierarzt !
Nach dem TierSchG §11, Abs. 1 S. 1 Nr. 8f ist die Ausbildung von Hunden und die Anleitung der Tierhalters zur Ausbildung eines Hundes ab dem 01.08.2014 erlaubnispflichtig.
Diese Erlaubnis wurde mir vom Landkreis Neuwied erteilt.
Herzlichst Ihre
Vera Breisig
Trainerin für spachfreie Kommunikation und Verhaltenstherapie
Sulzbach, Ts. und Düsseldorf, den 17. März 2015 – Tier- und Naturschutzverbände überreichen Landtagspräsidentin Carina Gödecke Unterschriften
für ökologisches Jagdgesetz in Nordrhein-Westfalen
Heute haben Vertreter von animal public, BUND und TASSO e.V. der Landtagspräsidentin Carina Gödecke mehr als 30.000 Unterschriften für ein ökologisches Jagdgesetz überreicht. Ein Bündnis der Tier- und Naturschutzverbände Nordrhein-Westfalens hatte ein halbes Jahr lang Unterschriften dafür gesammelt, zehn Eckpunkte in die Landesjagdgesetznovelle zu integrieren. In ihrer Resolution fordern die Verbände die Ausrichtung des Jagdgesetzes am Tier- und Naturschutz.
„Auch wenn unsere Forderungen nur zu einem kleinen Teil berücksichtigt worden sind, ist der jetzige Entwurf des Landesjagdgesetzes ein Fortschritt für den Tierschutz in NRW“, sagt Laura Zodrow, Sprecherin der Tierschutzorganisation animal public.
„Die Unterschriften zeigen, dass es für eine konsequente Novelle des Jagdgesetzes landauf landab eine breite Unterstützung in der Bevölkerung gibt“, konstatiert Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO. Der Versuch, den ländlichen Raum gegen die Jagdgesetznovelle zu instrumentalisieren, sei damit gescheitert.
Der derzeit vorliegende Jagdgesetzentwurf sei ein Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Interessensgruppen der Jagd, des Forstes und des Tier- und Naturschutzes.
„Es ist schade, dass bei der Abwägung des ökologischen Jagdgesetzes ausgerechnet die Ökologie die meisten Federn lassen soll“, sagt Holger Sticht, Vorsitzender des BUND NRW. So fehle beispielsweise eine vollständige Beendigung des Jagdzwangs und der Jagd in Naturschutzgebieten. Die Landesregierung habe zwar mit der Jagdgesetznovelle den richtigen Weg eingeschlagen. Der BUND-Chef hofft jetzt aber, dass im weiteren parlamentarischen Verfahren deutlich mehr ökologische Akzente gesetzt werden und der Tierschutz angemessen berücksichtigt wird.
Die Resolution finden Sie unter www.bund-nrw.de/jagd
Quelle: TASSO e.V. - Frankfurter Straße 20 • 65795 Hattersheim
Was wir im Winter ungestört genießen können, wird im Frühjahr regelmäßig zum Hürdenlauf: ein Spaziergang durch Wald und Flur. Ob
der Hund über die Wiese tobt oder die Freigängerkatze nach ihrem Rundgang nach Haus kommt: Die Tiere sollten zeitnah nach Zecken abgesucht werden. Denn steigen die Temperaturen regelmäßig auf
etwa 7 Grad, erwachen die Parasiten aus ihrer Winterruhe.
Die hungrige Zecke und ihre
Taktik
Auf der Suche nach der nächsten Mahlzeit bedienen sich Zecken zweier Strategien.
So lauert beispielsweise der Gemeine Holzbock in Wiesen und Sträuchern auf sein Opfer und wartet nur darauf, sich an das vorbeilaufende Tier oder den Mensch heften zu können. Die Braune
Hundezecke hingegen gehört zu den Jägern unter den Zecken, die sich aktiv auf die Suche nach einem passenden Wirt macht. Sie ist in allen Mittelmeerländern zu Hause und wird meist aus dem Urlaub
mitgebracht. Deutsche Winter überlebt sie zwar nicht, kann jedoch in beheizten Räumen, wie zum Beispiel Wohnungen, fortbestehen und sich schlimmstenfalls auch fortpflanzen.
Hat die Zecke den Sprung auf den Hund oder die Katze geschafft, begibt sie sich
auf die Suche nach einer passenden Einstichstelle. Bevorzug werden schwach behaarte, dünnhäutige und gut durchblutete Körperregionen, wie beispielsweise Ohren, Hals, Bauch und
Schenkelinnenseiten, sowie die Zehenzwischenräume. Schauen Sie bei der Zeckensuche an diesen Stellen zuerst.
Achtung Infektionsrisiko
Zwar geht nicht von jeder Zecke eine Gefahr für Gesundheit und Leben aus. Mit der
Übertragung von Krankheitserregern muss man aber immer rechnen. Dabei gilt: Je länger die Zecke am Blut des Hundes oder der Katze saugt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass
lebensgefährliche Erreger übertragen werden. Aus diesem Grund ist es ratsam, immer beispielsweise einen Zeckenhebel bei sich zu tragen, um schnellstmöglich reagieren zu
können.
Kleiner Biss, großer Schaden: Lyme-Borreliose bei
Hunden
Es gibt eine Reihe von Krankheiten, die aufgrund von Zeckenstichen auftreten und
oft tödlich verlaufen. Die am weitesten durch Zecken verbreitete Krankheit ist die Lyme-Borreliose, die durch den Gemeinen Holzbock übertragen wird und zumeist bei Hunden
auftritt.
Zwar können Hunde ab dem Alter von zwölf Wochen vorsorglich gegen Lyme-Borreliose geimpft werden,
ein vollständiger Schutz gegen diese Krankheit lässt sich dadurch jedoch nicht erreichen. Aufpassen sollten Tierhalter in ganz Deutschland, denn zwischen fünf und 35% der Zecken tragen Borrelien
in sich.„Wenn sich ein Tier angesteckt hat, bricht die Krankheit nach einer
Inkubationszeit von zwei Wochen bis zu fünf Monaten aus und führt unter anderem zu Fieber, Schmerzen und Entzündungen der Gelenke sowie Lähmungen der Beine. Der Verlauf kann beschwerdefrei bis
hin zu schwer und sogar tödlich endend sein. Typisches Symptom für eine Borrelien-Infektion ist die sogenannte Wanderröte rund um die Einstichstelle herum. Allerdings kann sie bei Hund und Katze
durch das Fell oder eine Hautpigmentierung verdeckt sein, oder auch gar nicht auftreten“, erklärt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Schmidt.
Bereits beim ersten Verdacht muss das Tier unverzüglich dem Tierarzt vorgestellt
werden, der entsprechende Tests durchführt. Während der Therapie erhält das Tier etwa 30 Tage lang Antibiotika. Werden nicht alle Bakterien abgetötet, kann die Erkrankung chronisch verlaufen und
immer wieder in Schüben auftreten.
Vorbeugung und Nachsorge
Der Tierbedarfsmarkt bietet eine große Fülle an abweisenden und mitunter
abtötenden Antizeckenmitteln. Am besten beraten sind Tierhalter jedoch, wenn sie ein Anti-Zeckenmittel beim Tierarzt kaufen, weil die verschiedenen Zeckenarten auch aufgrund ihrer Rezeptoren
nicht gleich gut von den Zeckenmitteln abgeschreckt werden und hier eine gute Beratung sehr wichtig ist. Jeder Tierhalter sollte sich umfassend über Wirkung und eventuelle Nebenwirkungen
informieren. Auch, wenn es in den Urlaub geht, ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam.
Entdeckt der Halter trotz Vorsorge eine Zecke am Tier, muss sie schnellstmöglich
entfernt werden. Nutzen Sie hierfür eine Zeckenzange, -karte, einen Zeckenhebel oder lösen Sie sie mit den Fingern, ohne sie zu quetschen. Um sicher zu gehen, dass Sie das ganze Tier
entfernen und nicht etwa der Kopf des Parasiten in der Wunde stecken bleibt, sollten Sie die Zecke nicht herausdrehen, sondern vorsichtig herausziehen. Von Hausmitteln aller Art ist
abzuraten.
Quelle: TASSO
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Eigentlich möchte man nicht viel einkaufen, drei Minuten müssten reichen: schnell ins Geschäft, nach einer Packung Salz, einem
Kilogramm Zucker und einem Glas Gurken greifen und zur Kasse hasten, denn schließlich wartet der Hund vor dem Eingang.
Immer wieder erreichen die Mitarbeiter der TASSO-Notrufzentrale Meldungen, dass Hunde, die für einen kurzen Moment vor dem Laden
angeleint wurden, verschwunden sind. „Das ist eine stark unterschätzte Gefahr“, erklärt TASSO-Leiter Philip McCreight, der sich seit über 30 Jahren für die Rückvermittlung
verschwundener Tiere einsetzt. Hundehalter, die ihr Tier vor Geschäften anleinen, gehen dabei gleich drei Risiken ein. So kann der geliebte Vierbeiner gestohlen werden: Kriminelle können die
Situation beobachten und blitzschnell zuschlagen. Der Hund ist in den allermeisten Fällen unwiederbringlich weg. Auch muss man sich bewusst machen, dass es viele Hundehasser gibt, die dem Hund
unbemerkt einen Giftköder anbieten können. Hat der Hund nicht gelernt, Futter von Fremden abzulehnen, kann ein dreiminütiger Einkauf das Tier unter Umständen sein Leben kosten. Zuletzt muss man
auch immer davon ausgehen, dass der angeleinte Hund von Passanten bedrängt werden kann. Da die Länge der Leine keine ausreichende Rückzugsmöglichkeit bietet, kann es passieren, dass er aus Angst
zuschnappt und so eine unnötige Konfliktsituation losgetreten wird.
Vor Geschäften angeleinte Hunde können zudem auch selbst als Gefahr wahrgenommen werden: Für Menschen, die Angst vor Hunden
haben, kann das Betreten eines Geschäftes, dessen Eingangstür scheinbar von einem Hund bewacht wird, zur stressigen und vielleicht sogar unmöglichen Herausforderung werden.
TASSO empfiehlt: Nehmen Sie Rücksicht auf die Sicherheit Ihres Hundes und auf Ihre Mitmenschen.
Sofern es die Wetterbedingungen zulassen, kann der Hund einen kurzen Zeitraum im Auto warten. Am besten ist der Hund jedoch immer zu Hause aufgehoben.
In eigener Sache
TASSO sucht Ihre persönliche TASSO-Rückvermittlungsgeschichte für den TIERNOTRUF
Haben Sie im letzten Jahr Ihr Tier vermisst? Und ist Ihr tierischer Liebling mithilfe von TASSO
wieder zu Hause? Dann ist Ihre Erfolgsstory vielleicht genau die richtige Geschichte für unsere kommende Ausgabe von DER TIERNOTRUF. Erzählen Sie uns, was Ihnen und Ihrem Tier passiert ist, und
von dem Glück, wieder vereint zu sein. Lassen Sie andere daran teilhaben. Mitmachen unter:
www.tasso.net/TIERNOTRUF-Titelstory
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Sulzbach/Ts., 26. Februar 2015
– Ein Leben ohne Hund ist für viele Tierfreunde unvorstellbar. Aus unterschiedlichen Gründen entscheiden sich viele Menschen für den Einzug eines Welpen. Oft suchen sie eine bestimmte Rasse oder
möchten das Hundeleben von Anfang an begleiten. Der Fall der Iserlohnerin Saskia Half, die bei dem Versuch, einem Husky-Welpen ein neues Zuhause zu geben, auf die Betrugsmasche von illegalen
Welpenhändlern im Internet hereinfiel, zeigt, dass niemand etwas zu verschenken hat – schon gar nicht, wenn es um das Wohl von Tieren geht.
Es gibt nichts umsonst: Betrugsmasche Kamerunwelpen
Die Möglichkeiten, einen zur Familie passenden Hundewelpen zu finden, sind vielfältig. Allen gemein ist, dass vor allem seriöse Züchter die Ausgaben für die Pflege, Aufzucht und die medizinische
Vorsorge ihrer Schützlinge dem zukünftigen Halter in Rechnung stellen, die oft höher ausfallen, als manch Interessent es vorher erwartet hat. Auf der Suche nach günstigeren Alternativen stoßen
Tiersuchende im Internet meist schnell auf dubiose Angebote beim Welpenkauf. Weit verbreitet ist dabei seit Jahren das Angebot von Kamerunwelpen: Bei dieser Betrugsmasche sitzen die Hintermänner
in Kamerun und sind so Namensgeber der Abzocke. Mittlerweile haben längst auch Betrüger in anderen Ländern die Vorgehensweise übernommen.
Und so läuft das betrügerische Geschäft ab: Möchte ein Tierfreund den Welpen übernehmen, muss er zunächst die Transportkosten im Voraus bezahlen. Regelmäßig meldet sich dann der Anbieter erneut und fordert weiteres Geld für Flughafen- oder Zollgebühren, Versicherungen, tierärztliche Bescheinigungen oder Einreiseformulare, da sonst der Welpe nicht ausgeliefert werden könne. „Am Ende hat der geschädigte Tierfreund einen drei- oder vierstelligen Eurobetrag per anonymen Bargeldtransfer bezahlt, und der Anbieter löst sich in Luft auf. Das überwiesene Geld ist unwiederbringlich verschwunden“, fasst Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher bei TASSO, den typischen Hergang zusammen. „In verschiedenen Online-Kleinanzeigen werden immer wieder kostenlos Welpen, überwiegend kleine Rassen wie Chihuahuas oder Yorkshire-Terrier, aus Kamerun oder anderen Ländern angeboten. Die Gründe der Abgabe sind verschieden, suggerieren aber immer Dramatik oder Dringlichkeit. Die angebotenen Welpen existieren jedoch in Wirklichkeit gar nicht.“
Auch billig hat seinen Preis: Wühltischwelpen
Ein weiteres Problem ist der Verkauf von sogenannten Wühltischwelpen. Ihr Erwerb kostet Geld. Sie werden von Hundevermehrern, meist aus Osteuropa, zu sehr günstigen Preisen über das Internet
verkauft. Im Unterschied zu den Kamerunwelpen existieren diese Hunde auch wirklich. Aber das macht die Sache nicht besser: In der Regel kommen sie unter tierquälerischen Verhältnissen zur Welt,
werden der Mutter zu früh entzogen, damit der Niedlichkeitsfaktor noch hoch genug ist und haben somit keine Chance auf eine artgerechte Sozialisation. Zudem sind diese Welpen meist krank,
manchmal sogar todkrank, denn es findet keine medizinische Vorsorge beziehungsweise Versorgung statt. „Was für Käufer von Wühltischwelpen oftmals folgt, sind teure Tierarztbesuche, in der
Hoffnung, dem Hund doch noch ein gesundes und fröhliches Leben zu ermöglichen“, schildert Ruckelshaus die dramatische Situation dieser Hunde und ihrer Halter.
Tasso rät: Vertrauen Sie nur seriösen Züchtern, Tierschutzorganisationen und Tierheimen. Unter www.tasso.net/wuehltischwelpen stellen wir ihnen die Grundkriterien für seriöse Züchter zusammen. Schauen Sie auf der Suche nach einem neuen Haustier auch im TASSO-Onlinetierheim www.shelta.net vorbei. Hier warten zahlreiche Hunde, auch Rassehunde und Welpen, sehnsüchtig auf ein neues Zuhause.
Quelle: TASSO e.V. - Frankfurter Straße 20 • 65795 Hattersheim
19.02.2015
- In ihrem Entwurf des neuen Tiergesundheitsgesetzes definiert die EU-Kommission besitzerlose Tiere, wie streunende Hunde und Katzen, als Wildtiere. Auf der anderen Seite sollen Tiger, Löwen oder
Elefanten, die in Zirkussen und Zoos leben, nicht mehr als wilde Tiere gelten. Soweit so absurd, doch für die Tiere hätte diese Definition verheerende Konsequenzen: Wildtiere haben weniger Rechte
als Heim- und Haustiere, sie werden überall in Europa gejagt. Streunende oder freilaufende Hunde und Katzen könnten somit leichter zum Abschuss freigegeben werden. Das müssen wir
verhindern!
VIER
PFOTEN protestiert gegen diese Version des neuen EU-Tiergesundheitsgesetzes und setzt sich dafür ein, dass Streuner als Heimtiere ins Gesetz aufgenommen werden. Der Entwurf wird weiterhin
diskutiert, und es besteht noch immer die Chance, diese überaus fragwürdige Definition von Tieren zu verhindern.
Machen Sie mit: Jetzt online
protestieren!
Quelle: www.vier-pfoten.de - VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz
Der Winter birgt durch Matsch, Schnee und Glätte auf den Straßen sowie eine oft schlechte Sicht ein erhöhtes
Verkehrsunfallrisiko. Auch unsere Haustiere können so in lebensgefährliche Situationen geraten und benötigen Erste Hilfe. In diesem Fall ist schnelles Handeln gefragt – vor allem
aber Ruhe bewahren. |
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Quelle: TASSO e.V.
- Frankfurter Straße 20 • 65795 Hattersheim
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Jagdreform in Nordrhein-Westfalen könnte Vorreiter für
weitere Bundesländer werden
Im Herbst vergangenen Jahres haben wir Sie über die laufende Novellierung des Jagdgesetzes in Nordrhein-Westfalen
informiert. Gleichzeitig haben wir Ihnen unsere Resolution für ein ökologisches Jagdgesetz in Nordrhein-Westfalen vorgestellt und Sie gebeten, uns bei der Durchsetzung der Ziele
mit Ihrer Stimme zu unterstützen. Jetzt haben wir die Unterschriftenaktion bis zum 26. Januar 2015 verlängert und möchten Sie noch einmal bitten, falls noch nicht
geschehen, den Schutz von Haus- und Wildtieren mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen. http://www.bund-nrw.de/kampagne_jagdreform_jetzt/#c113323
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© Copyright TASSO e.V. |
Quelle: TASSO e.V. - Frankfurter Straße 20 • 65795 Hattersheim |
Vier
Pfoten 15.01.2015 - Vor wenigen Tagen entdeckte die Polizei in Konstanz eine illegale Welpenhändlerin. Für 14 Rassewelpen verlangte die Frau nur je 300 bis 600 Euro. Eine Handelsgenehmigung oder
Gesundheitsbescheinigungen für die Tiere fehlten. Die Polizei ermittelt nun wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Fälle wie dieser sind nur die Spitze des Eisbergs; fast wöchentlich deckt die
Polizei bei Kontrollen illegale Welpentransporte auf.
Der
illegale Handel mit reinrassigen Welpen ist ein Millionengeschäft. Wie viel Leid, Betrug und Korruption sich dahinter verbergen, ahnt kaum jemand. Die Hundemütter werden in Osteuropa unter
schlimmsten Bedingungen gehalten. Ihre Welpen werden ihnen viel zu früh entrissen und tagelang quer durch Europa transportiert. Die Käufer, die nicht ahnen, welche Qualen die Kleinen erleiden
mussten, erleben oft eine böse Überraschung: Viele Welpen sind krank und sterben bereits nach kurzer Zeit.
VIER PFOTEN engagiert sich gegen diese Tierquälerei: Wir fordern eine EU-weite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Hunde. Unser aktueller Aufklärungsfilm zeigt, dass Welpen keine
Ware sind!
Lesen Sie mehr und sehen Sie den Film.
Ihr VIER PFOTEN Team
Quelle: Vier Pfoten - www.vierpfoten.de
Sulzbach, 2. Januar 2015 – Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt setzt Zeichen im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel. Die seit dem 31. Dezember 2014 geltende Verordnung, die es Privatpersonen untersagt, Welpen ohne Tollwutimpfung nach Deutschland zu bringen, erschwert auch illegalen Welpenhändlern, Jungtiere einzuführen. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. begrüßt diesen Schritt der Bundesregierung ausdrücklich.
„Wir bei TASSO begrüßen den Schritt der Bundesregierung in Sachen Welpenhandel sehr“, sagt Philip McCreight, Leiter von TASSO. „Dank der neuen Verordnung wird es gerade für die illegalen Händler erheblich schwerer, Tiere für den Verkauf nach Deutschland zu bringen. Sie ist ein wichtiger Schritt, dem weitere folgen müssen, unter anderem eine europaweite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Tiere.“
Durch die an Silvester 2014 in Kraft getretene Verordnung können Welpen erst nach der 15. Lebenswoche nach Deutschland verbracht werden. Zwischen der ab sofort für alle Hunde unerlässlichen Tollwutimpfung und der Ausfuhr der Tiere müssen mindestens drei Wochen liegen. Eine Impfung des Hundes vor der 12. Lebenswoche ist nicht erlaubt.
Besonders mit Blick auf den illegalen Welpenhandel, gegen den TASSO federführend bereits seit 2010 gemeinsam mit dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) und anderen Partnern in der Arbeitsgemeinschaft Welpenhandel mit Aufklärungskampagnen vorgeht, wirkt sich die neue Verordnung positiv auf die Tiere aus. Denn: Die illegal eingeführten Hunde sind den Erfahrungen von TASSO nach fast immer viel jünger. „Die meisten Welpen werden viel zu früh von der Mutter getrennt“, erklärt Philip McCreight. „Meist sind sie erst zwischen vier und sechs Wochen alt, damit der Knuddelfaktor bei der Vermittlung noch ausreichend hoch ist.“
McCreight rät allen, die sich ein Jungtier anschaffen wollen: „Wie auch Kinder brauchen Welpen genügend Zeit an der Seite ihrer Mutter, um entscheidende und lebenswichtige Erfahrungen zu machen und von ihr zu lernen. Wer ein Tier aus dem illegalen Welpenhandel kauft, riskiert es, ein verhaltensgestörtes und krankes Tier bei sich aufzunehmen.“ Leider weiß TASSO auch sehr gut, welches Schicksal den Tieren dann blüht: Sie landen im Tierheim und haben wenig Chancen, wieder ein liebevolles Zuhause zu finden.
Die neue Verordnung legt illegalen Welpenhändlern bei ihren Machenschaften große Steine in den Weg. Meist führen sie die Hunde als Privatpersonen nach Deutschland ein, um die notwendigen Formalien wie beispielsweise die Tollwutimpfung zu umgehen. „Wir freuen uns, dass die Bundesregierung die Notwendigkeit erkannt hat, sich dem immer größer werdenden illegalen Handel von Welpen zu stellen“, erklärt Philip McCreight abschließend. „Für Tierfreunde bleibt, die Faustregel zu beachten, dass Tiere, die eklatant jünger als vier Monate sind, entweder illegal nach Deutschland gebracht worden sein oder von einem unseriösen Züchter stammen können.“ TASSO rät, nur seriösen Tierschutzorganisationen sowohl im Inland als auch im Ausland, Tierheimen und Züchtern zu vertrauen.
Weitere Informationen zum Thema Wühltischwelpen und die Gefahren, denen Mensch und Tier ausgesetzt sind, finden Sie hier: http://www.tasso.net/wuehltischwelpen
Quelle: TASSO e.V.
- Frankfurter Straße 20 • 65795 Hattersheim •www.tasso.net